Wien
28. November 2012 bis 17. Februar 2013
MAK – Österreichisches Museum für angewandte
Kunst/Gegenwartskunst
Stubenring 5
A 1010 Wien
geöffnet Di 10 – 22, Mi – So 10 – 18 Uhr
Eintritt: 7,90 € / ermäßigt 5,50 €, Di 18 – 22 Uhr Eintritt
frei
Eröffnung am Dienstag, 27. November 2012, 19 Uhr
MAK-Kunstblättersaal
Es sprechen zur Ausstellung
Christoph Thun-Hohenstein, Direktor MAK
Oliver Kartak, Professor der Klasse Grafik Design an der
Angewandten
6. Dezember 2012 + 15. Januar 2013, jeweils 17 Uhr
Expertenführung mit Peter Klinger, Stv. Leitung
MAK-Bibliothek und Kunstblättersammlung, Kurator der
Ausstellung
Fact finding mission: Plakat! Wie jedes Jahr präsentiert das
MAK die Sieger des Wettbewerbs 100 Beste Plakate.
Deutschland Österreich Schweiz. Um einem der wohl
brisantesten Phänomene der visuellen Alltagskultur
kontinuierlich nachzuspüren, zeigt das MAK bereits zum
sechsten Mal in Folge die Arbeiten der
WettbewerbspreisträgerIn-
nen. Wirkungsvoll und dicht wird im MAK-Kunstblättersaal
ideenbasieren des Design präsentiert, wobei die Ergebnisse
des Wettbewerbs aus den oft redundanten, die Stadt
überschwemmenden Elaboraten des Immer-Gleichen
hervorstechen. (Info-Text des MAK)
Medienecho mit
und
Beiträgen
(Streams zeitlich begrenzt verfügbar)
Dornbirn
18. Oktober bis 10. November 2012
CAMPUS Dornbirn
Hintere Achmühlerstraße 1
und FH Vorarlberg (Foyer Trakt U)
Hochschulstraße 1
A 6850 Dornbirn
geöffnet Mo – Fr 8 – 19 Uhr, Sa 8 – 18 Uhr bei freiem
Eintritt
Die Eröffnung der Ausstellung beginnt mit der »Plakatparade
der Schausteller«, Treffpunkt 17.30 Uhr Marktplatz, durch die Dornbirner Innenstadt. Begleitet
von ArtistInnen geht es
vom Marktplatz zum designforum
Vorarlberg im Campus Dornbirn. Eine Aktion für das Medium
Plakat von den stärksten, schönsten und mutigsten
Sich-zur-Schau-Stellern.
Eröffnung am 18. Oktober, 18 Uhr im designforum Vorarlberg
Es spricht zur Ausstellung Isabella Natter-Spets,
designforum Vorarlberg
Es sprechen zum Plakat Cybu Richli & Fabienne Burri, Büro
C2F (CH)
Fotos: Reihe 2 und 3: Jahnosch Lehmbruch, Dornbirn;
Reihe 1 und 4: 100 Beste Plakate e. V. / Hermann Büchner,
Berlin
weitere Bilder: 100 beste Plakate 11 Dornbirn bei
Essen
8. bis 30. September 2012
ChorForum St. Engelbert
Fischerstraße 2-4
D 45128 Essen
geöffnet Di – So 10 – 17 Uhr bei freiem Eintritt, Mo
geschlossen
Eröffnung am 7. September 2012, 19.00 Uhr Begrüßung: Alexander Eberle, Künstlerischer Leiter
des ChorForums Essen Einführung: René Grohnert, Leiter des Deutschen
Plakat Museums
Nürnberg
3. August bis 2. September 2012
Neues Museum
– Staatliches Museum für Kunst und Design
Unteres Foyer
Klarissenplatz
D 90402 Nürnberg
geöffnet Di – Do 10 - 18, Do 10 – 20 Uhr bei freiem Eintritt
in Zusammenarbeit mit dem Neuen Museum – Staatliches Museum
für Kunst und Design in Nürnberg, Die Neue Sammlung - The
International Design Museum Munich
und
PHOCUS BRAND CONTACT, D Nürnberg
Berlin (Auftaktausstellung mit Buchpremiere)
28. Juni bis 29. Juli 2012 Staatliche Museen zu Berlin | Kulturforum, Foyer
Matthäikirchplatz
D
10785
Berlin
in Zusammenarbeit mit der Kunstbibliothek – Staatliche
Museen zu Berlin
geöffnet Di – Fr 10 – 18 Uhr, Do 10 – 22 Uhr, Sa/So 11 – 18
Uhr
der Eintritt ist frei
Eröffnung
am 27. Juni 2012, 19 Uhr
Staatliche Museen zu Berlin | Kulturforum, Foyer
Begrüßung
Anita Kühnel, Sammlung Grafikdesign der Kunstbibliothek
Staatliche Museen zu Berlin
Stephan Bundi, Präsident 100 Beste Plakate e. V.
Einführung
Sascha Lobe, Vorsitzender der Jury
Dank des
Vorstands 100 Beste Plakate e. V./Ehrung der Sieger
Das Erscheinungsbild und die Ausstellungsgestaltung des
Wettbewerbs 100 beste Plakate 11 entstanden im Rahmen eines
interdisziplinären Studienprojekts an der
Staatlichen Akademie
der Bildenden Künste Stuttgart. Betreut von Prof.
Niklaus Troxler gestalteten
Marina Gärtner
und Lena Haase (Kommunikationsdesign) das diesjährige
grafische Auftreten. Die Ausstellungsgestaltung entwickelten
Laura Hillebrandt, Marita Schwenkedel und Isabel Thoma
(Industrial Design) betreut von Prof. Uwe Fischer und Manuel
Meßmer.
Montagen: Team Ausstellungskonzeption, ABK Stuttgart
Konzept Ausstellungsgestaltung:
Ständiger Wechsel und Bewegung, universelle und variable
Einsetzbarkeit, die Leichtigkeit und Spontaneität des
Temporären: Um diese Themen kreiste der Entwurfsprozess des
Ausstellungssystems. Doch wie können diese Begriffe in einem
Produkt umgesetzt werden, welches zudem die komplexen
äußeren Anforderungen von Fertigung und Nutzung erfüllt?
Inspirationen kamen schließlich aus der Bilderwelt der
Sportgeräte, denn hier finden sich viele Assoziationen, die
zum Kontext der Ausstellung passen: Ein spielerischer
Wettkampf wird ausgetragen.
In dessen Zentrum funktioniert das Sportgerät als
Regelraster. Es ist Bedingung und Möglichkeit zugleich – und
tritt doch hinter dem Gezeigten, den Wettkämpfern, zurück.
Denn als den eigentlichen Protagonisten gebührt diesen, also
den Plakaten, größtmögliche Aufmerksamkeit. Die Konstruktion
des Systems ist so einfach und essentiell wie möglich:
Stangen und Querverbinder bilden – analog zu den grafischen
Elementen Linie und Punkt – die Komponenten des Systems. Sie
entwickeln sich im Aufbau zu einem variantenreichen
räumlichen Gebilde. Dieses trägt die Siegerplakate, welche
paarweise darüber gehängt sind. Die Einzelteile sind leicht,
praktisch und platzsparend zu transportieren und schnell
auf- und abzubauen. Ganz ohne Werkzeug, ganz ohne
Fachkenntnis.
Plakate und Trägersystem wandern im Lauf des Jahres von
einem Ausstellungsort zum nächsten. Dabei werden nicht nur
die Anordnung der Einheiten und deren Positionierung im
Grundriss an die jeweilige Raumsituation angepasst. Auch das
Gesamtbild ist jedes Mal ein Neues – denn schwarze und weiße
Teile werden nach dem Zufallsprinzip kombiniert. So ist
jeder Aufbau in seiner Konstellation eine individuelle
Momentaufnahme. Das Spiel der Kontraste von Schwarz und Weiß
beginnt immer wieder aufs Neue. Laura Hillebrandt, Marita Schwenkedel, Isabel Thoma