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Ausstellungen (Änderungen vorbehalten)

Berlin l Essen l Dornbirn l LuzernWien l Ingolstadt l Besançon l Konzeption

  

Besançon
5. April – 6. Mai 2011

Exposition «100 Affiches»
École Régionale des Beaux-Arts
Grande Galerie
12, Rue Denis Papin
F 25000 Besançon
Telefon + 33 3 81878130

 

 

 

 

in Zusammenarbeit mit der École Régionale des Beaux-Arts
Einladung als PDF

rechts: Plakat zur Ausstellung – Gestaltung: Christophe Gaudard

 

Ingolstadt
14. Januar – 13. Februar 2011

Städtische Galerie im Theater
Schloßlände 1
85049 Ingolstadt

Eröffnung am Donnerstag, 13. Januar 2011, 19 Uhr
Begrüßung
Gabriel Engert, Kulturreferent
Einführung
Gespräch zwischen Dr. Tobias Hoffmann und Darius Gondor übers Plakat

geöffnet Di bis So 11 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt

     

  Ausstellungsansichten – © Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt/Petra Kunzelmann

in Zusammenarbeit mit dem Museum für konkrete Kunst Ingolstadt
Presseinformation des örtlichen Veranstalters PDF

 Plakat zur Ausstellung Ingolstadt
Gestaltung © Darius Gondor

 

Wien
24. November 2010 bis 9. Januar 2011

MAK-Ausstellungshalle
Stubenring 5
A 1010 Wien

Eröffnung am Dienstag, 23. November 2010, 20 Uhr
es sprechen
Peter Noever, Direktor MAK
Susanne Ellerhold, Vorstand 100 Beste Plakate e. V.
Rudi Hübl, Ethnologe, Volxkünstler und Plakatierer

     

  Ausstellungsansichten 23.11.2010 – © MAK/Georg Mayer

in Zusammenarbeit mit dem Museum für angewandte Kunst Wien
Information des MAK hier   Einladung als PDF [2 MB]

 Plakat zur MAK-Ausstellung
Gestaltung © MAK/Marianne Friedl
unter Verwendung des Plakats von
Sabina Keric

 

Luzern
5. bis 14. November 2010
im Rahmen von »Weltformat 10 – Plakatfestival Luzern«
in der Kornschütte, Rathausplatz Luzern

Vernissage am Freitag, 5. November 2010, 18 Uhr

Begrüßung
Erich Brechbühl, Präsident Verein Weltformat
es sprechen
Trix Barmettler, Jurypräsidentin 100 beste Plakate 09
Melk Imboden, Vorstand Verein Weltformat / Vorstand 100 Beste Plakate e. V.
Stephan Bundi, Präsident AGI Schweiz / Präsident 100 Beste Plakate e. V.

 Motiv Weltformat 10
Gestaltung © Martin Woodtli

Öffnungszeiten
Mo bis Fr 10 bis 18 Uhr
Sa und So 10 bis 16 Uhr
der Eintritt ist frei

Programm »Weltformat 10« mit den Details
zu allen Ausstellungen: PDF [1 MB]

in Zusammenarbeit mit dem Verein Weltformat
Information des Veranstalters  hier

           

  Ausstellungsansichten  – Fotos: Weltformat Festival/Erich Brechbühl

 

Dornbirn
5. bis 30. Oktober 2010
geöffnet Mo bis Fr 8 bis 20 und Sa 8 bis 14 Uhr, Eintritt frei

designforum Vorarlberg
CAMPUS Dornbirn
Hintere Achmühlerstraße 1
A 6850 Dornbirn

Eröffnung der Ausstellung am 5. Oktober 2010
18.00 Uhr: Start der Plakatpirsch vom Marktplatz Dornbirn
zum designforum Vorarlberg
18.30 Uhr: Eröffnung der Ausstellung, designforum Vorarlberg

Führungen und Workshop
Infos und Termine auf www.designforum.at

in Zusammenarbeit mit Sägenvier Designkommunikation,
PRISMA Holding AG, designforum VORARLBERG, FH Vorarlberg



Einladung mit allen Details, [Terminen, Orten Eröffnungsrednern] als PDF – bitte auf die Abbildung klicken  Gestaltung © Zeughaus

Facebook Icon

Plakatpirsch (links) zur Eröffnung der Ausstellung am 5. Oktober 2010, Stimmen zum Thema »Was ist ein gutes Plakat« (Mitte) zur abendlichen Veranstaltung im designforum Vorarlberg und Rundgang mit Jury-Mitglied Reinhold Luger (rechts) - mit zahl-reichen Detail-Ansichten der ausgestellten Plakate. [größere Darstellung bei Facebook 100 beste Plakate in Dornbirn bzw. auf der YouTube-Plattform] – Mit Unterstützung von medienzoo und   Sägenvier Designkommunikation all rights reserved © 2010

 

Essen
12. bis  29. August 2010

Zeche Zollverein
Schacht XII, Halle 2 (Schalterhalle)
Gelsenkirchener Straße 181
D 45309 Essen

Eröffnung am 11. August 2010, 18.30 Uhr

Es sprechen:
René Grohnert,
Leiter des Deutschen Plakat Museums im Museum Folkwang
Götz Gramlich
Mitglied im Vorstand des 100 Beste Plakate e. V.


in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Plakat Museum
im Museum Folkwang
und mit Unterstützung des Ruhrmuseums, Essen






Einladung als PDF – bitte auf die Abbildung rechts oben klicken  Gestaltung © Zeughaus

Bilder von der Eröffnung und Ausstellung (10) – bitte auf die untere Abbildung klicken
Fotos: Brita Jaichner, Ausstellungsteam der HfG Offenbach am Main



 

Berlin
25. Juni bis 25. Juli 2010, Eröffnung,  24. Juni 2010, 19 Uhr

Staatliche Museen zu Berlin – Kulturforum Potsdamer Platz, Foyer
Matthäikirchplatz
D 10785 Berlin

Finissage mit Preisverleihung »365 Orte im Land der Ideen«
am 25. Juli 2010, 12 Uhr, dazu Info von Land der Ideen

in Zusammenarbeit mit der Kunstbibliothek-Staatliche Museen
zu Berlin

Bildstrecken: Finissage, Großflächen-
plakate, Ausstellung und Eröffnung

oben: Finissage zur Preisverleihung »365 Orte im Land der Ideen« (7), unten:
li.: Großflächen-Plakatierung im Berliner Stadtgebiet (6), mi.: Ausstellung im Kulturforum (13), re: Eröffnung am 24.6.2010 (10)
für größere Darstellung und weitere Bilder mit Details: bitte auf die Abbildungen klicken

Eröffnung der Ausstellung 100 beste Plakate 09

Mit Interview-Sequenzen von René Grohnert (Juror 100 beste Plakate 09, Leiter des Deutschen Plakat Museums Essen im Museum Folkwang), Barbara Wildung (Team Ausstellungsgestaltung der HfG Offenbach am Main), Niklaus Troxler (Gründungs-Präsident 100 Beste Plakate e. V. ab 2001), Henning Wagenbreth (Präsident 100 Beste Plakate e. V. 2007 – 2010) und Susanne Ellerhold (Geschäftsführung 100 Beste Plakate e. V.).

Film von Robert Stephan
( www.filmmann.de ) im Auftrag von 100 Beste Plakate e. V. © 2010

  

Ausstellungskonzept: Plakatraum

Eine Projektgruppe der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main entwickelt in diesem Jahr das Konzept und das Ausstellungssystem zum Wettbewerb »100 beste Plakate«. Unter Leitung von Prof. Peter Eckart, Dekan des Fachbereichs für Produktgestaltung an der HfG, erarbeiteten die Studenten Jakob Gresch, Brita Jaichner, Hanna Kruse, Marc-Samuel Ulm und Barbara Wildung einen Entwurf, der zwei Ebenen vorsieht: die konstruktive Ebene der Aufsteller und die emotionale Ebene einer erlebnisorientierten Inszenierung.

Im Juli 2010 wurde das Konzept von Brita Jaichner, Marc-Samuel Ulm, Barbara Wildung, Jakob Gresch und Hanna Kruse mit dem Dr. Marschner HfG Rundgangpreis 2010 ausgezeichnet, Info der HfG  hier

Entwürfe zur Ausstellungsgestaltung  © Team der HfG

Information der HfG hier


1. Die konstruktive Ebene

Die Aufsteller thematisieren den industriellen Hintergrund des Plakates, seines Materials Papier und seiner Herstellungsverfahren. Die Fertigung der Aufsteller folgt dementsprechend diesen Prinzipien. Aus einer flachen Pappe wird maschinell eine Form gestanzt, die durch Faltung zum stabilen prismenartigen Volumen montiert wird.
Die so entstehenden Raumkörper können einzeln oder in Gruppen gestellt werden, durch Stapelung entstehen hohe Elemente, und da sie auf unterschiedlichen Seiten stehen, kann mit nur einem Grundelement eine abwechslungsreiche Ausstellung aufgebaut werden. Die Prismen gliedern rhythmisch den Raum und stehen in einem interessanten Kontrast zu bekannten Aufstellern.
Die Flächen sind so groß, dass sie problemlos verschiedene Plakatgrößen aufnehmen und je nach Art der Aufstellung entstehen verschiedene Flächenformen und -größen. Die Flächen bieten einen großen weißen Hintergrund, er ist ruhig und neutral ist, befreit von störenden visuellen Reizen aus der Umgebung.

2. Die emotionale Ebene

Die zweite, emotionale Ebene thematisiert die Stadt als natürlichen Lebensraum des Plakates. Diese Idee dramatisiert die ungeheure Leistung, die ein Plakat erbringen muss: Es muss sich gegen eine Flut von Informationen durchsetzen.
Die Atmosphäre einer Stadt entsteht mit verschiedenen Projektionen und einer dynamischen Geräuschkulisse. Während an freien Flächen in den Ausstellungsräumen verschiedene Städte über typische Wahrzeichen erkennbar werden (Wahrzeichen aus den Städten, in denen die Ausstellung zu sehen sein wird), wird die Stadt über Geräusche von Autos, Müllwagen, Menschenmengen etc. erlebbar, so dass der eigentliche Ausstellungsraum, das Museum in den Hintergrund tritt.
Eine weitere Idee besteht darin, den Besucher aktiv in die Ausstellungsgestaltung einzubinden. Die Silhouetten sind als Puzzle konzipiert: Einzelne Teile wie Hochhäuser, Fernsehtürme, Bäume, Straßenlaternen etc. werden auf einen Projektionstisch gelegt und immer wieder zu neuen Silhouetten angeordnet. Die Teile sind aus transparenter Folie geschnitten, so dass sich interessante Überlagerung ergeben.
Ziel dieser Inszenierung ist es, ein ganzheitliches Erlebnis zu vermitteln, dass das Plakat nicht als museales Ereignis darstellt, sondern als unverzichtbaren Teil der Stadt. Die Stadt ist einer unserer zentralen Lebensräume - und sie ist der zentrale Lebensraum des Plakates. Die Stadt ist der Plakatraum.

 

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